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Management befindet sich in einer entscheidenden Transformationsphase: Werte und Kultur werden zu erfolgskritischen Faktoren. Seit den 1970er-Jahren sehen wir einen stufenweisen Wertewandel der gesellschaftlichen Zielvorstellungen guter Unternehmensführung:

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  1. Stufe “Performance” – nur die Leistung zählt. Schlüsselwert: „Skaleneffekte”. Bis in die 1980er-Jahre. Ein Unternehmen ist gut, wenn es erfolgreich ist.
  2. Stufe „Integration” – möglichst breit aufgestellte Unternehmen. Schlüsselwert: „Steuerung“. Bis Mitte 1990er. Unternehmen sind gut, wenn sie viele Funktionen haben.
  3. Stufe “Transparenz” – mit Brent Spar erfolgt der Dreh in Richtung Ethik: Neuer Schlüsselwert “Nachhaltigkeit”. Ein Unternehmen ist gut, wenn es ehrlich ist und sich kümmert.
  4. und aktuelle Stufe: Gesellschaftliche licence to operate mit dem Schlüsselwert „Vertrauen”. Ein Unternehmen ist gut, wenn es einer Bandbreite an gesellschaftlichen Erwartungen entspricht.

 

Erwartung an gute Unternehmensführung heute

Die gesellschaftliche Erwartung an gute Unternehmensführung beinhaltet die Kenntnis des Umfeldes. Das Unternehmen muss sich Vertrauen erarbeiten.

In den (westlichen) Märkten werden deshalb Fragen der business ethics immer wichtiger: Was legal ist, ist noch nicht legitim. Was legitim ist, muß in einem öffentlichen Diskurs geklärt werden. Dies erfordert neue Instrumente und Methoden, die speziell auf das Management ethischer Risiken ausgerichtet sind.

Dies ist der Auftrag von ABSOLUTUM.

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