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Warum Pedanten sich nicht ändern können

???Du mu??t einfach nicht so pedantisch sein, nicht immer so ein ???Tüpflischisser??? und dann haben wir keinen Konflikt mehr zusammen!???. ???Ich mu?? abnehmen, ich darf nur noch die Hälfte essen, damit ich wieder mein Idealgewicht erreiche.??? Beide Appelle werden nicht helfen im Konflikt zwischen Controller und Marketingleiter oder im Konflikt, in dem ich mit mir selbst stehe. Warum nicht?

Das menschliche Gehirn ist nicht darauf ausgerichtet, negative Botschaften aufzunehmen und benötigt gemä?? wissenschaftlichen Studien auch viel länger, um solche ??? im Gegensatz zu positiven ??? zu verarbeiten. Populäres Beispiel ist die Aufforderung, ???Denken Sie jetzt nicht an einen grünen Elefanten!???. Sie bewirkt, da?? man sich den Elefanten genau vorstellt, statt eben an sonst etwas zu denken. Weil das eingangs genannte Beispiel diesem paradoxen Muster folgt, kann der Pedant den Appell, nicht mehr pedantisch zu sein, nicht richtig umsetzen, sondern wird wohl ein ???Tüpflischisser??? bleiben. Dasselbe gilt für das zweite Beispiel: Ob die eigenen Pfunde purzeln, ist fraglich.

Wer hat in unserem Beispiel den Appell dem Controller an den Kopf geworfen? Es war der Marketingverantwortliche, welcher umgekehrt vom zuverlässigen und Ordnung liebenden Controller als der chaotisch Unzuverlässige gesehen wird. Jede Tugend ??? hier: Kreativität und Zuverlässigkeit ??? ist immer mit einer Untugend verbunden, wenn zu viel des Guten darin ist: Zuviel des Kreativen birgt chaotische Unzuverlässigkeit, zuviel des Zuverlässigen sture Pedanterie).

Gerade in zwischenmenschlichen Konflikten wird gerne beim anderen eine Untugend angeprangert, während man sich selber in der eigenen Tugend sonnt. Wenn das Gehirn sich gegen negative Botschaften sträubt, wie gelangt man dann von der Untugend zurück zur Tugend?
Zum Glück gibt es zu jeder Tugend auch eine Schwestertugend. Kreativität und Zuverlässigkeit sind solche zwei komplementären Tugenden. Miteinander vereint erreichen die beiden bessere Resultate als jede für sich. Hin zu einer solchen Schwestertugend weist auch der Entwicklungspfad, wenn eine Untugend abgebaut werden soll. Der Pedant kann sich also nur zum ???normal??? zuverlässigen Arbeitspartner entwickeln, wenn er den Weg zur Kreativität einschlägt.
Und abzunehmen wird wohl erst gelingen, wenn man sich auf die Schwestertugend einer gesunden und sportlichen Lebensweise fokussiert.

 

 

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